§ 1 – Anbieter, Einbeziehung der AGB

(1) Anbieter und Vertragspartner für die auf unserer Seite „www​.ask​-aka​demie​.de“ dar­ge­stellten Leistungen ist a.s.k. Informationssicherheit Sascha Kuhrau, Schulstr. 16a, 91245 Simmelsdorf, Telefon 09155–2639970, E‑Mail office@​ask-​akademie.​de (im Folgenden kurz „Anbieter“ oder „wir“).

(2) Diese all­ge­meinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil jeder ver­trag­lichen Vereinbarung zwi­schen dem Anbieter und dem jewei­ligen Kunden. Entgegenstehenden AGB des Kunden wird widersprochen.

§ 2 – Angebot und Vertragsschluss

(1) Vertragsschluss und Vertragsabwicklung erfolgen in deut­scher Sprache.

(2) Für die Erbringung der dar­ge­stellten Leistungen gibt der Anbieter ein ver­bind­liches Angebot ab. Der Kunde kann das Angebot annehmen, indem er seinen Bestellwunsch über den Button „zah­lungs­pflichtig bestellen“ über­mittelt. Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss per E‑Mail (Vertragsbestätigung).

(3) Vor Annahme des Angebots durch den Kunden wird dem Kunden eine Übersicht der für die Bestellung erfassten Leistungen ein­schließlich ihrer wesent­lichen Merkmale ange­zeigt. Der Kunde hat an dieser Stelle Gelegenheit, die Daten auf mög­liche Eingabefehler zu prüfen und, wenn nötig, einen oder mehrere Schritte im Bestellablauf zurück­zu­gehen, um die Daten zu ändern oder die Bestellung ins­gesamt abzubrechen.

(4) Der Anbieter über­sendet dem Kunden nach Vertragsschluss den Inhalt des abge­schlos­senen Vertrags (Vertragstext) per E‑Mail. Gleichzeitig spei­chert der Anbieter den Vertragstext in seiner elek­tro­ni­schen Datenverarbeitung. Da der Kunde hierzu keinen Zugang hat, obliegt es dem Kunden, die E‑Mail mit dem Vertragstext im eigenen Interesse aufzubewahren.

§ 3 – Preise und Bezahlung

(1) Alle Preise ver­stehen sich als Gesamtpreise. Die Entgelte ent­halten die gesetz­liche Umsatzsteuer.

(2) Zur Bezahlung kann der Kunde fol­gende Zahlungsmethode nutzen: Vorkasse per Banküberweisung.

(3) Der Anbieter erbringt seine Leistung erst, wenn der Kunde die Zahlung ver­an­lasst hat. Der Kunde ist insofern vor­leis­tungs­ver­pflichtet. Auf Anfrage (office@​ask-​akademie.​de) kann Zahlung auf Rechnung nach­träglich ver­einbart werden.

§ 4 – Digitale Inhalte

(1) Ein Produkt, das als auf­ge­zeich­neter digi­taler Inhalt per E‑Mail, zum Download oder auf sonstige Weise zum elek­tro­ni­schen Abruf ange­boten wird, wird nicht pos­ta­lisch versandt.

(2) Der Empfang digi­taler Inhalte setzt voraus, dass der Kunde über eine Internetverbindung verfügt. Der Anbieter weist darauf hin, dass der Netzbetreiber des Kunden Entgelte für den Datenempfang erheben kann, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(3) Sofern der Anbieter den digi­talen Inhalt zum Download bereit­stellt, gewähr­leistet der Anbieter eine zeit­liche Erreichbarkeit (Up-Time) des Download-Servers von 99% im Durchschnitt eines Kalendermonats.

(4) Verlangt der Kunde als Verbraucher aus­drücklich, dass der Vertrag bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist aus­ge­führt wird, und bestätigt er, dass hier­durch sein Widerrufsrecht erlischt, stellt der Anbieter den digi­talen Inhalt unver­züglich nach Zahlung bereit. Anderenfalls stellt der Anbieter einem Verbraucher den digi­talen Inhalt erst nach Ablauf der Widerrufsfrist bereit.

§ 5 – Live-Onlineangebote /​ Webinare

(1) Für Leistungen, die der Anbieter zu einer vorher ver­ein­barten Zeit erbringt und die der Kunde zu dieser Zeit über das Internet in Anspruch nehmen kann („Live-Onlineangebote“), stellt der Anbieter dem Kunden die erfor­der­lichen Zugangsdaten nach Zahlung des ver­ein­barten Entgelts zur Verfügung.

(2) Es obliegt dem Kunden, die Zugangsdaten geschützt vor dem Zugriff durch Dritte auf­zu­be­wahren. Soweit ein Dritter die Zugangsdaten nutzt, kann der Anbieter den gleich­zei­tigen Zugang durch den Kunden ausschließen.

(3) Die Teilnahme an einem Live-Onlineangebot setzt voraus, dass der Teilnehmer über ein inter­net­fä­higes Endgerät und eine Internetverbindung mit einer Bandbreite von wenigstens 6 MBit/​s im Download verfügt. Sofern es sich um ein inter­ak­tives Angebot handelt, bei dem der Teilnehmer sein Kamerabild und seinen Ton an den Anbieter oder andere Teilnehmer über­mitteln will, benötigt der Teilnehmer zusätzlich eine geeignete Webcam und ein Mikrofon sowie eine Bandbreite von wenigstens 6 MBit/​s auch im Upload.

(4) Bei dem Live-Onlineangebot handelt es sich nicht um Fernunterricht im Sinne des § 1 FernUSG.

(5) Die Aufzeichnung von Video- und/​oder Audio-Daten eines Live-Onlineangebots ist unzulässig.

(6) Nennt der Anbieter in einer Angebotsbeschreibung eine Mindestteilnehmerzahl, behält sich der Anbieter für dieses Angebot den Rücktritt vom Vertrag vor für den Fall, dass die Buchungen dieses Angebotes die Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen. In diesem Fall kann der Anbieter bis 18 Uhr am Tag vor dem geplanten Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurück­treten und die Veranstaltung absagen. Die Rücktrittserklärung über­mittelt der Anbieter per E‑Mail. Der Anbieter erstattet bereits gezahlte Entgelte unverzüglich.

§ 6 – Präsenzveranstaltungen

(1) Präsenzveranstaltungen finden zum ver­ein­barten Termin am Sitz des Anbieters statt, sofern nicht ein anderer Veranstaltungsort ver­einbart ist.

(2) Die Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung setzt voraus, dass der Kunde die Zahlung des ver­ein­barten Entgelts bis zum Veranstaltungsbeginn geleistet hat.

(3) Bei einer Präsenzveranstaltung ist die Anfertigung von Foto‑, Film- oder Audioaufnahmen nicht gestattet, es sei denn, dass der Anbieter hierin aus­drücklich einwilligt.

(4) Nennt der Anbieter in einer Angebotsbeschreibung eine Mindestteilnehmerzahl, behält sich der Anbieter für dieses Angebot den Rücktritt vom Vertrag vor für den Fall, dass die Buchungen dieses Angebotes die Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen. In diesem Fall kann der Anbieter bis 18 Uhr des fünften Tages vor dem geplanten Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurück­treten und die Veranstaltung absagen. Die Rücktrittserklärung über­mittelt der Anbieter per E‑Mail. Der Anbieter erstattet bereits gezahlte Entgelte unverzüglich.

§ 7 – Verbraucher-Widerrufsrecht

(1) Einem Kunden, der einen Vertrag als Verbraucher schließt, kann ein Widerrufsrecht gemäß den gesetz­lichen Bedingungen zustehen. Verbraucher ist jede natür­liche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die über­wiegend weder ihrer gewerb­lichen noch ihrer selb­stän­digen beruf­lichen Tätigkeit zuge­rechnet werden können.

(2) Einem Verbraucher mit stän­digem Aufenthalt außerhalb Deutschlands räumt der Anbieter ein Verbraucher-Widerrufsrecht gemäß den deut­schen Voraussetzungen und Rechtsfolgen auch dann ein, wenn das nationale Recht des Verbrauchers kein Widerrufsrecht vor­sieht oder den Widerruf an eine kürzere Frist oder an eine strengere Form knüpft als nach deut­schem Recht.

(3) Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

§ 8 – Stornoregelung

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für Live-Onlineangebote /​ Webinare und Präsenzveranstaltungen ein ver­trag­liches Rücktrittsrecht (Stornorecht) zu fol­genden Bedingungen ein: Bis zum Ablauf des 14. Tages vor Veranstaltungsbeginn kann der Kunde seinen Rücktritt vom Vertrag erklären, ohne dass der Anbieter ein Stornierungsentgelt erhebt. Die Rücktrittserklärung (Stornierung) ist nur wirksam, wenn sie in Textform (z. B. per E‑Mail) erfolgt. Der Anbieter erstattet dem Kunden ein bereits gezahltes Entgelt für den stor­nierten Vertrag unverzüglich.

(2) Bei Stornierungen, die nach Ablauf der in Absatz 1 genannten Frist ein­gehen, werden 50% der Kursgebühr als Stornierungsentgelt fällig. Der Kunde hat in diesem Fall die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu benennen. Bei Nichterscheinen ohne vor­herige Stornierung wird die Kursgebühr zu 100% fällig. Die Einzelheiten ergeben sich aus den jewei­ligen Teilnahmebedingungen.

(3) Dieses Stornorecht lässt die gesetz­lichen Rechte des Kunden, sich aus anderen Gründen vom Vertrag zu lösen, unberührt.

§ 9 – Gewährleistung (Mängelhaftung)

Es bestehen Gewährleistungsansprüche des Bestellers (auch Mängelhaftungsrechte genannt) gemäß den gesetz­lichen Vorschriften.

§ 10 – Außergerichtliche Streitbeilegung

(1) Wir sind weder ver­pflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 11 – Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern mit stän­digem Aufenthalt im Ausland findet das deutsche Recht jedoch keine Anwendung, soweit das nationale Recht des Verbrauchers Regelungen enthält, von denen zu Lasten des Verbrauchers nicht durch Vertrag abge­wichen werden kann.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, eine juris­tische Person des öffent­lichen Rechts oder ein öffent­lich­recht­liches Sondervermögen, so ver­ein­baren die Parteien als aus­schließ­lichen Gerichtsstand den Sitz des Anbieters.

(3) Sollten sich ein­zelne Bestimmungen dieser all­ge­meinen Geschäftsbedingungen als unwirksam oder undurch­führbar erweisen, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

onwalt.de Rechtstexte-Siegel – juristisch geprüft
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